Geld
- Von Silke Blank
- Veröffentlicht 24.06.08
- Wirtschaften
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Legenden zum Geld
Geldschöpfung In Mythen und Märchen spielt das Geld durchaus eine Rolle. Die antike Sage, dass der kleinasiatische König Midas sich unkluger Weise von den Göttern gewünscht habe, alles, was er berühre, müsse zu Gold werden, und der deshalb zu verhungern und zu verdursten drohte, ist wahrscheinlich ein Echo der Tatsache, dass das Münzgeld historisch zuerst in Lydien geprägt worden ist.
Geldzerstörung Die vielfach geäußerte Behauptung, Geld sei ein öffentliches Gut und die Zerstörung des Geldes wäre somit strafbar, ist falsch. Es greift hier nämlich der Paragraph 903 der bürgerlichen Gesetzbuches, wonach der Eigentümer mit seinen Sachen grundsätzlich nach Belieben verfahren darf. Allerdings leistet die Bundesbank für absichtlich zerstörte Geldscheine keinen Ersatz.