Die bekanntesten Vertreter von Open Content sind neben Library auch das Open Directory Project, Projekt Gutenberg und freedb.
Derzeit sind weltweit - im Vergleich zur Anzahl der unfreien Werke - verschwindend wenig freie Inhalte vorhanden.
Es gibt einen gewissen Sektor an Werken, die gemeinfrei sind, in der Praxis wird deren prinzipielle Gemeinfreiheit jedoch häufig aufgrund von Eigentumsrechten an der einzigen physischen Werksvorlage (etwa dem Original eines Bildes, das sich in einem Museum befindet) eingeschränkt, da der für eine Kopie notwendige
Zugang zum Original verwehrt werden kann. Einiges gemeinfreie Material ist aufgrund der Tätigkeit amerikanischer Regierungsstellen vorhanden, deren Produkte grundsätzlich der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen müssen (z.B. BSD-Lizenz). Diverse ältere Werke, bei denen das Urheberrecht abgelaufen ist, die also mittlerweile gemeinfrei sind, werden durch Digitalisierung in verschiedenen Projekten bereitgestellt. Das Projekt Gutenberg stellt diese in elektronischer Form zur Verfügung.
Einen weiteren Bereich freier Inhalte stellen diverse Handbücher und Dokumentationen dar, die für freie Software erstellt wurden.
Dieser Text gehört zum derzeit weltweit größtem Archiv von freien Inhalten, die originär unter der Prämisse erstellt wurden, freie Inhalte zu sein, und nicht im Nachhinein "Freier Inhalt"
wurden: Er ist Bestandteil der Library, die in der Tat sowohl international wie auch speziell für die deutsche Sprache den bislang erfolgreichsten Ansatz darstellt, Freie Inhalte zu erstellen.
Von der Open Access-Initiative sind im Wissenschaftssektor beachtliche Erfolge erzielt worden. Mittlerweile gibt es über 1168 wissenschaftliche Open-Content-Zeitschriften.
Open Content Lizenzen
- Creative Commons Lizenz
- GNU Freie Dokumentationslizenz
- UVM Lizenz für freie Inhalte
Das ifrOSS hat eine Liste von Open Content Lizenzen zusammengefasst.