Euro
- Von Erika Smidt
- Veröffentlicht 06.07.08
- Wirtschaften
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Umrechnungskurs des Euro
Der Wechselkurs der Währungen der an der Währungsunion teilnehmenden Staaten wurde am 31. Dezember 1998 zum 1. Januar 1999 festgelegt. Basis ist dabei der Umrechnungswert der zuvor bestehenden ECU (European Currency Unit) gewesen.
Ab diesem Zeitpunkt wird der Euro als Währung international gehandelt, mit steigender Tendenz. Alle teilnehmenden Länder haben dabei einen festgelegten konstanten Kurs gegenüber dem Euro. Am 4. Januar 1999, dem ersten Tag des Börsenhandels in Euro an der Frankfurter Börse hatte der Euro einen Wechselkurs von rund 1,17 US-Dollar pro Euro. Der Kurs des Euro entwickelte sich in Relation zum US-Dollar zunächst eher negativ und erreichte über die ersten zwei Jahre des Börsenhandels immer weitere Tiefstände, das Allzeittief liegt bei rund 0,82 US-Dollar pro Euro. Dieser Trend änderte sich jedoch und zum Jahreswechsel 2003/04 verteuerte sich der Euro stark und übersprang am 12. Januar 2004 sogar kurz die Marke von 1,29 Dollar. Von Vorteil ist der gemeinsame Währungsmarkt insofern, als er eine größere verfügbare Geldmenge schafft, und daher den Geldmarkt fördert.
Bisher bestehende innergemeinschaftliche Wechselkursrisiken fallen weg.
Ein Euro wird umgerechnet zu:
1,95583 Deutsche Mark
13,7603 Österreichische Schilling
40,3399 Belgische Francs
166,386 Spanische Peseten
5,94573 Finnische Markkaa
6,55957 Französische Francs
0,787564 Irische Pfund
1936,27 Italienische Lire
40,3399 Luxemburgische Francs
2,20371 Niederländische Gulden
200,482 Portugiesische Escudos
340,750 Griechische Drachmen
Sollen Beträge verschiedener Währungen ineinander umgerechnet werden, so ist immer zuerst von der Ausgangswährung in den Euro und dann vom Euro in die Zielwährung umzurechnen. Dieses als Triangulation bezeichnete Verfahren wurde von der Europäischen Kommission verbindlich vorgeschrieben, um Rundungsfehler zu minimieren.