Meisterschaftswettbewerbe sind der der kurze (100m bzw. 110m) und der lange Hürdensprint. Dabei müssen unabhängig von der Laufdistanz jeweils 10 Hürden überlaufen werden.

  • 110 m-Hürdenlauf der Männer mit einer Höhe von 106,70 cm, auch im Zehnkampf
  • 100 m-Hürdenlauf der Frauen mit einer Höhe von 84,00 cm, auch im Siebenkampf
  • 400 m-Hürdenlauf der Männer mit einer Höhe von 91,40 cm
  • 400 m-Hürdenlauf der Frauen mit einer Höhe von 76,20 cm
In den Jugendklassen werden Wettbewerbe über die gleichen Strecken ausgetragen mit zum Teil niedrigeren Hürden. Für Schülerinnen und Schüler (d.h. bis zum Alter von 15) gibt es den 60 und den 80 m-Hürdenlauf. Bei Hallenwettbewerben wird ein 60 m-Hürdenlauf ausgetragen.

Der Start erfolgt wie bei allen Sprint-Wettbewerben aus dem Startblock. Die Hürden dürfen mit dem Fuß umgestoßen werden, nicht aber mit den Händen. Läuft ein Läufer an der Hürde vorbei oder überläuft er eine Hürde in der Laufbahn eines anderen Läufers, so führt dies zur Disqualifikation.

Was die Lauftechnik angeht, so kommt es darauf an, dass nicht übersprungen, sondern überlaufen wird. Dies gelingt, wenn das vordere Führungsbein möglichst nach vorn gestreckt über die Hürde geführt wird und das Nachziehbein möglichst um 90° seitlich abgewinkelt nachgezogen wird. Hinter der Hürde muss dass Führungsbein möglich rasch nach unten geschlagen werden, damit der Läufer schnell wieder Fuß fasst und der Laufrhythmus nicht verloren geht. Zwischen den Hürden muss ein möglichs gleichmäßiger Rhythmus eingehalten werden, im 110 bzw. 100 m-Hürdenlauf mit jeweils drei Schritten zwischen den Hürden.