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Autogamie
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Von Tobias Feld
Veröffentlicht am 19.01.09
 
Autogamie ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung, bei der nur ein Elter vorhanden ist. Man spricht auch von Selbstbefruchtung.

Einführung
Autogamie ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung, bei der nur ein Elter vorhanden ist. Man spricht auch von Selbstbefruchtung.

Im Tierreich ist die Autogamie weniger verbreitet, häufiger ist sie bei Pflanzen. Die Selbstbestäubung bei Blütenpflanzen stellt eine Form der Autogamie dar. Auch Parasiten, wie zum Beispiel Plattwürmer aus der Gruppe der Cestoden betreiben in der Regel Selbstbefruchtung.

Genetisch führt die Autogamie zu nahe verwandten Lebewesen, die aber - anders als bei ungeschlechtlicher Vermehrung nicht identisch sind. Durch die Meiose werden die Chromosomensätze der Großeltern zufällig aufgeteilt, so dass es bei der Befruchtung zu neuen Kombinationen von Allelen kommt.