Gothic Chess ist eine in den USA patentierte Evolution des Schachspiels, die trotz kommerziellem Charakter eine sehr treue und langsam wachsende Fangemeinde hat. Zunehmend wird das Spiel auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz beliebt.

Sie gehört in der Schachklassifizierung zu den Schachvarianten, wenngleich seine Anhänger es bereits als das neue eigentliche Schach ansehen, und folgerichtig das bisherige Schach als dessen Unterform auf verkleinertem Spielfeld. Die aktuelle Popularität und Bekanntheit spricht aber eindeutig für Gothic Chess als eine untere Variante.

Regelunterschiede

  • Es wird auf 10x8 (Breite mal Höhe) Feldern gespielt.
  • Zusätzliche Figuren im Vergleich zu klassischem Schach wie es sich seit 1700 etabliert hat:
    • Kanzler
    • Kardinal (auch Janus, Archbishop)
Der Kanzler darf sich bewegen wie ein Turm und ein Springer. Der Kardinal darf sich wie Springer und Läufer bewegen.

  • Eine ganz wesentliche Bedeutung kommt beim Gothic Chess der immer gleichen Startaufstellung zu. Rochade, Schlagen en passant und Figurenverwandlung wurden von klassischen Schach übernommen und falls nötig minimal im Ausmaß angepaßt.