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Königsgambit
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Von Stephan Börner
Veröffentlicht am 20.01.09
 
Beim Königsgambit handelt es sich um eine Eröffnung des Schachspiels, die in mehrere Varianten unterteilt wird. Das Königsgambit zählt zu den Offenen Spielen.

Einführung
Beim Königsgambit handelt es sich um eine Eröffnung des Schachspiels, die in mehrere Varianten unterteilt wird. Das Königsgambit zählt zu den Offenen Spielen.

Das Königsgambit wird bereits in einem Werk des Spaniers Ruy Lopez de Segura 1561 aufgeführt. Die Eröffnung stammt ursprünglich aus Italien, wo sie den Namen dare il gambetto (ein Bein stellen) trägt.

Nach dem aktuellen Stand der Eröffnungslehre gilt diese Eröffnung für den weißen Spieler als unvorteilhaft, da sie unnötigerweise ein Loch in die Deckung des weißen Königs reißt. Der schwarze Spieler sollte das Königsgambit stets annehmen, da es ihm zu großen Vorteilen verhilft. Bei einer Ablehnung reicht es meistens nur zu einem Remis, die Ablehnung durch Sg8-f6 räumt dem weißen Spieler sogar Vorteile ein.

Das Königsgambit beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 e7-e5 2.f2-f4

Zu den Hauptvarianten des Königsgambits zählen:

  • abgelehntes Königsgambit 2. ... d7-d5
  • abgelehntes Königsgambit 2. ... Lf8-c5
  • 2. ... d7-d5 3.e4xd5 e5-e4 4.d2-d3 Sg8-f6
  • 2. ... e5xf4
  • Königsspringergambit 2. ... e5xf4 3.Sg1-f3
  • Königsläufergambit 2. ... e5xf4 3.Lf1-c4