Einführung
Der Durchlauferhitzer ist ein festinstalliertes Gerät zur Heißwasserbereitung. Im Gegensatz zum Boiler und Heißwasserspeichergerät, die das Wasser vor dem Gebrauch erhitzen, nimmt der Durchlauferhitzer erst dann seine Tätigkeit auf, wenn das heiße Wasser benötigt wird. Durchlauferhitzer werden meist im Badezimmer eingesetzt. Sie eignen sich nicht zur Herstellung von kochendem Wasser.
Die Funktionsweise
Öffnet man den Heißwasserhahn, so fällt der Druck in der Leitung hinter dem Durchlauferhitzer ab. Ein Differenzdruckschalter im Gerät erkennt den Druckabfall und schaltet den Durchlauferhitzer ein. Schon nach wenigen Sekunden steht einem unbegrenzt viel heißes Wasser zur Verfügung, da das Wasser während des Durchflusses erhitzt wird. Diese schnelle Aufwärmung des Wassers bedingt eine große Leistung. Für normale Haushalte gibt es Durchlauferhitzer mit 18 und 21 kW Anschlußwert.
Als elektr. Zuleitung legt man eine Kunststoffmantelleitung 4*6 mm² (bzw. Einzeladern in Rohr; L1, L2, L3 und PE), die mit drei Sicherungen 35 A bzw. drei Automaten B 32 A abgesichert wird. Ein Neutralleiter (N) wird nicht benötigt.
Durchlauferhitzer sollten nur von geschultem Fachpersonal angeschlossen werden.
Der elektronische Durchlauferhitzer
Während man beim normalen (rein elektrischen) Durchlauferhitzer die Wassertemperatur durch Hinzumischung von kaltem Wasser einstellt, kann man beim elektronischen Durchlauferhitzer die Wassertemperatur am Gerät vorwählen. Eine Hinzumischung von kaltem Wasser kann somit entfallen. Die Vorteile sind besserer Bedienungskomfort und ein etwas besserer Wirkungsgrad und damit auch Energieeinsparung.
Beispiele: Elektroinstallation