Einführung
Zum Begriff Bimetall in der Numismatik Beispiele: Bimetallmünze.
Ein Bimetall ist ein Metallstreifen aus zwei Schichten unterschiedlichen Materials.
Die besondere Eigenschaft ist die Formveränderung (Biegung) bei Erwärmung aufgrund unterschiedlicher Längenausdehnungkoeffizienten der beiden Metalle.Funktion
Zwei Metalle mit unterschiedlichem Längenausdehnungkoeffizienten verlängern sich bei Erwärmung um unterschiedliche Strecken. Verbindet man die beiden Enden zweier Metallstreifen z.B. mit Nieten, führt die unterschiedliche Verlängerung zu einer Verbiegung des Bimetallstreifens.
Anwendung
Bimetalle werden zu Steuerungszwecken, wie zur temperaturabhängigen automatischen Betätigung von Ventilen, Schaltvorgänge usw., teilweise auch in manchen Messinstrumenten, verwendet.
Bekannteste Anwendung ist der Kühlwasserthermostat im Kraftfahrzeug. In einemRaumtemperaturregler öffnet bez. schließt ein Bimetall in Abhängigkeit von der Raumtemperatur einen Kontakt, der den Brenner des Heizkessels ein bzw. aus schaltet.
Wegen seiner temperaturabhängigen Form lassen sich somit Thermometer oder Temperaturschalter erzeugen. Dazu wird meist ein Ende eines solchen Streifens (z.B. im Thermometer) befestigt; bei einer Temperaturveränderung verbiegt sich der Streifen, das freie Ende verändert seine Position. Dadurch kann ein Schaltungsvorgang ausgelöst werden.
Anwendung finden solche Bimetallstreifen zum Beispiel bei der Temperaturregelung von Bügeleisen und elektrischen Sicherungen.