Einführung
Als Borealer Nadelwaldgürtel wird die Ausdehnungszone der Nadelwälder der nördlichen Hemisphäre (= boreal) bezeichnet.
Die Vegetation besteht vor dort allem aus Fichten, Kiefern und Tannen. In extrem kontinentalem Klima werden diese häufig von Lärchen abgelöst, da diese sich mit Nadelabwurf gegen Frosttrocknis schützen können.
Im Übergangsbereich zu gemäßigten Klimabereichen können die Nadelgehölzer von Laubbäumen wie Birken, Erlen usw. abgelöst werden.
Die Vegetationszone wird vor allem durch die Dauer der Vegetationsperiode begrenzt. Sie muss mindestens 100 Tage im Jahr dauern, und die Mitteltemperatur des wärmsten Monats darf nicht unter 9°C liegen.
In höheren Breiten kommt Permafrostboden hinzu (permanent=immer). Dieser Boden ist bis tief in die Erde gefroren und taut auch im Sommer nur oberflächlich auf. Die Folge ist Sumpf- und Morastbildung.