Dackel, Schäferhunde, Rottweiler oder auch Spaniel sind Hunde, denen wir Tag für Tag auf der Straße begegnen. Selbst Laien wissen, um welche Rasse es sich bei diesen Hunden handelt und erkennen sie auf den ersten Blick. Anders sieht es mit exotischeren Hunderassen aus. Oder würden Sie einen Whippet, einen Malteser, einen Labrador oder einen Samojeden sofort erkennen, wenn Sie einen sehen? Viele Menschen wissen nicht einmal, dass es solche Hunderassen überhaupt gibt, oder dass es sich bei diesen Wörtern um Hunderassen handelt. Doch betrachten wir beispielsweise den Whippet. Der Whippet, ein englischer Windhund, ist schon ein sehr auffälliger Hund, der alleine schon aufgrund seines extrem schmalen Körperbaus und seiner Größe sehr leicht zu erkennen ist. Er ähnelt dem in Amerika auf vielen Überlandbussen aufgezeichneten Greyhound (daher auch Greyhound bus) und gehört zusammen mit Hunderassen, wie dem Ungarischen Agar, dem Barsoi, dem Greyhound oder auch dem Saluki zu den schnellsten Landtieren der Erde. Wer sich einen Whippet zulegt, muss daher für ausreichend Bewegung und Auslauf sorgen und viel Zeit haben, um mit dem Tier in die freie Natur zu gehen. Trotz seines dünnen Körpers, der eher zerbrechlich als robust wirkt, ist der Whippet äußerst zäh und langlebig. Kennzeichnend für einen Whippet sind seine Anpassungsfähigkeit, seine Reinlichkeit, seine Verträglichkeit mit anderen Haustieren und seine Verschmustheit. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet er sich hervorragend als Familienhund, wobei man seine Sturheit und seinen angeborenen Jagdtrieb nicht unterschätzen sollte. Im Gegensatz zu dem artverwandten Greyhound werden Whippets nicht als Rennhunde eingesetzt, sondern dienen als Jagd- oder Familienhunde. Aufgrund seiner Kondition und seiner Robustheit ist der Whippet ein idealer Begleiter auf Bergwanderungen und langen Touren. uHHu