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Kosten sparen beim Handel mit Wertpapieren
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Von Daniel Franke
Veröffentlicht am 30.08.09
 
Gerade bei der eigenen Geldanlage lassen sich durch die Wahl eines günstigen Brokers auf lange Sicht Odergebühren im großen Umfang sparen. Wie groß die Unterschiede sein können, zeigt dieser Bericht.

Kosten sparen beim Handel mit Wertpapieren

Aktien und Fonds sollten Bestandteil jeder Altersvorsorge oder jedes langfristigen Vermögensaufbaus sein, denn sie bieten langfristig gesehen die höchsten Renditen. Doch beim Handel dieser Wertpapiere sind die Kostenunterschiede zwischen verschiedenen Brokern bzw. Banken genauso hoch wie bei anderen Finanzprodukten.

Aus diesem Grund sollten Sparer und Anleger vor der Wahl eines Anbieters einen Kostenvergleich durchführen. Wichtigstes Kriterium sollten dabei die Ordergebühren sein. Dabei sollten folgende Fragen gestellt werden: wie hoch sind minimale und maximale Ordergebühr, werden Zusatzkosten für Teilausführungen, Streichung oder Änderung von Orders oder an Auslandsbörsen fällig.

Wer Aktien kaufen will, dem hilft bei der Beantwortung dieser Fragen ein Vergleich wie er etwa auf den Seiten des Fachportals wertpapierdepot.net angeboten wird. Einem solchen Vergleich lässt sich recht schnell entnehmen, dass nicht nur das Angebot an handelbaren Wertpapieren, sondern auch die dabei entstehenden Kosten extrem differieren.

Während die günstigsten Anbieter derzeit mit Ordergebühren von 5,00 Euro oder weniger werben – und das unabhängig vom Ordervolumen – verlangen andere Broker etwa bei einem Ordervolumen von 10.000 Euro bis zu 30 Euro und mehr an Ordergebühren. Selbst bei kleineren Orders von etwa 1.000 Euro liegen die Gebühren zwischen günstigsten und teuersten Anbietern um mehrere hundert Prozent auseinander. Hochgerechnet auf ein oder gar mehrere Jahre können sich so Kostenvorteile von mehreren tausend Euro durch niedrigere Gebühren ergeben. Dieses Geld steht dann auch direkt zum Investieren zur Verfügung, wird durch den auftretenden Zinseszinseffekt also noch weiter vermehrt.

Aus genau den genannten Gründen sollten Anleger ihr Depot nicht unbedingt bei der Hausbank oder einem beliebigen Broker eröffnen, sondern sich für das günstigste bzw. am besten passende Angebot entscheiden.