Belastet durch viele
Assoziationen, ist das Wort Verantwortung etwas, was uns überallbegegnet und viele
Menschen abschreckt. Immer wird gefordert, die Verantwortung für sich und sein
Leben zu übernehmen. Was aber heißt das?
Ver‐Antwort‐ung h atim kollektiven Bewusstsein eine
sehr "negative" Bewertung erfahren. Sie wird assoziiert mit Belastung,
Bürde, Verpflichtung, Schwere.
Deshalb lässt die Forderung nach Eigen‐ver‐Antwort‐ung
viele Menschen innerlich regelrecht zurückzucken.
Daher auch der ständige Versuch, die Verantwortung für etwas möglichst auf andere zuübertragen. Die Furcht, Verantwortung zu tragen, die mit den damit verbundenen Konsequenzen einhergeht, hat die Menschen einen breitgefächerten Aktionsradius er‐finden (erschaffen) lassen, um drum herum zu kommen ihre Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
Die oft als "schlimm"
empfundenen, erlebten Folgen, wenn Ver‐Antwortung nicht nach den festgelegten
Maßstäben "richtig" getragen bzw. erfüllt wurde, führten zu der stark
negativ eingefärbten Energie, die mit der Bezeichnung Ver‐Antwortung verbunden
wurde.
Bei genauerer Betrachtung dieses Wortes ent‐decken wir, dass darin schon das Wort Antwort enthalten ist.
Und bei Eigen‐Verantwortung ist mir
die Antwort zu eigen. Ich selbst habe die Antwort! So einfach ist das.
Übergebe ich jemand anderem
die Ver‐Antwortung, gehe ich davon aus, dass ein anderer die Antwort hat oder
schon finden wird. Und damit bin ich, meine ich, die Ver‐
Ein anderer soll also für Dinge, die mich betreffen, die Antwort haben! Wie geht denn das?
Wenn ein Mensch tatsächlich
seine Göttlichkeit erfahren will, muss er Ver‐Antwortung für