Schaumwein wird aus Jungwein hergestellt. Dieser hat gerade seine erste Gärung hinter sich. Um eine gleichbleibende Qualität zu garantieren, wird der Jungwein aus verschiedenen Traubensorten, Lagen und Jahrgängen zur Cuvée gemischt. Wesentlichstes Merkmal eines Schaumweines ist die zweite Gärung, welche durch die Beigabe einer Fülldosage eingeleitet wird.
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Herstellungsmethoden:
- Méthode champenoise
- Flaschengärung oder Transvasier-Verfahren
- Großraumgärung (Tankgärverfahren)
- Imprägnierverfahren (Kohlendioxid wird technisch zugesetzt, muss aber gekennzeichnet werden)
Schaumwein verlässt den Hersteller voll ausgereift. Eine weitere Lagerung verbessert die Qualität eines Schaumweines - im Gegensatz zu normalen Weinen - nicht unbedingt. Die Lagerfähigkeit ist zudem begrenzt, die jedoch durch eine gleichbleibende Lagertemperatur (10-15°C) und dunkle Lagerräume verbessert werden kann.
Schaumweine mit einem Naturkorken sollten liegend (bis ca. 8-10 Jahre) gelagert werden. Solche mit einem Kunststoffkorken (max. 3 Jahre Lagerung) hingegen können auch stehend gelagert werden.