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Barkhausensprünge
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Von Alexander Feld
Veröffentlicht am 02.10.09
 
Unter den Barkhausensprüngen versteht man Sprünge bei der Magnetisierung von ferromagnetischen Werkstoffen.

Einführung
Unter den Barkhausensprüngen versteht man Sprünge bei der Magnetisierung von ferromagnetischen Werkstoffen.

Legt man ein äußeres magnetisches Feld an einen ferromagnetischen Werkstoffe an und erhöht langsam die Feldstärke, so steigt die Magnetisierung nicht stetig, sondern in kleinen Sprüngen, den Barkhausensprüngen - dies wies Heinrich Barkhausen 1917 erstmals akustisch nach.

Die Ursache sind elementare magnetische Momente, die in Weißsche Bezirken gruppiert sind die von Blochwänden getrennt werden. Zu erst verschieben sich die Blockwände, sie springen dabei von Gitterfehler zu Gitterfehler. Bei größeren Feldstärken klappen dann die magnetischen Momente ganzer Weißscher Bezirke auf einmal um. Dadurch ändert sich das Magnetfeld des Werkstoffs sprunghaft.