Der Markt im Bereich der Geldanlagemöglichkeiten ist enorm. Eine Person, die ein relativ hohes Einkommen hat, sucht normalerweise immer nach einer Möglichkeit, ihr Geld gut anzulegen. Dabei beschäftigt diese Person noch ein weiteres Problem, das ist, dass durch das hohe Einkommen auch sehr viele Steuern von ihrem Gehalt angezogen werden. Also sucht diese Person nach einer Möglichkeit, beides zu verbinden, die Geldanlage mit der Möglichkeit, Steuern zu sparen.
So eine Variante gibt es: die denkmalgeschützte Immobilie. Durch den Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie spart man noch nicht so recht, aber wenn man diese saniert, so kann man die kompletten Sanierungskosten in den ersten 12 Jahren steuerlich absetzen. Wichtig dabei ist jedoch, dass man die denkmalgeschützte Immobilie vor der Sanierungsmaßnahme gekauft hat, damit man auch in den steuerlichen Vorteil kommt. Dann werden in den ersten acht Jahren die Sanierungskosten zu je 9 % geltend gemacht und in weiteren 4 Jahren kann man jeweils die restlichen 7% geltend machen. Somit hat man 100 Prozent der Sanierungskosten abgesetzt und dabei einen Großteil, eventuell auch die kompletten Steuern gespart. Die Anschaffungskosten einer denkmalgeschützten Immobilie kann man ebenfalls, je nach Baujahr der Immobilie, über 40 oder 50 Jahre absetzen und erreicht somit auch eine 100%ige Abschreibung. Sinn macht der Kauf einer solchen denkmalgeschützten Immobilie aus Steuersicht aber nur, wenn auch eine dementsprechende Steuerbelastung vorhanden ist, sodass daraus ein großer Vorteil entsteht. Ein anderer Gesichtspunkt ist die Anschaffung einer denkmalgeschützten Immobilie für Liebhaber solch einer Bauweise, die auch nicht zu vernachlässigen ist, wenngleich auch dort der steuerliche Vorteil eine Rolle spielen mag.