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Straffung der Gesichtshaut
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Von Jürgen Lammers
Veröffentlicht am 24.10.10
 
In diesem Artikel finden Sie Infos zum Thema Facelifting und Straffung der Gesichtshaut.

Straffung der Gesichtshaut

Die Straffung der Gesichtshaut, auch Facelifting genannt, ist ein plastischer chirurgischer Eingriff. Das Ergebnis soll eine glattere Gesichtshaut sein und ein jüngeres Aussehen schaffen. Mit dem Alter ist es ganz natürlich, dass sich kleine Fältchen bemerkbar machen. Deswegen entscheiden sich immer mehr Frauen für eine Straffung der Gesichtshaut. Da auch Männer immer eitler werden und auf ihr Äußeres achten, steigt auch die Zahl der männlichen Patienten, die ein Facelifting in Anspruch nehmen. Schon viele prominente Persönlichkeiten haben ein Facelifting gemacht, um ein besseres Aussehen zu erlangen. Eine Gesichtsstraffung steigert das Selbstbewusstsein und das Ansehen in der Öffentlichkeit und sichert bessere Jobs. Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man sie auch nutzen. Seit den 70er Jahren bereits wird die Straffung der Gesichtshaut durchgeführt. Schon damals war es den Frauen wichtig, ein jugendliches und makelloses Aussehen zu haben. Ziel einer Gesichtsstraffung soll sein, dass die Haut wieder mehr Spannung besitzt, die Falten gemindert werden und das Gewebe wieder an Straffheit gewinnt. Eine Straffung der Gesichtshaut kann man bereits mit 18 Jahren durchführen lassen, aus medizinischen Gründen aber auch schon eher.

 

Vorgehensweise einer Straffung der Gesichtshaut

 

Die Gesichtsstraffung ist ein chirurgischer Eingriff, der meist unter Vollnarkose gemacht wird. Manche Patienten wünschen aber auch nur einen leichten Dämmerschlaf, sind also nur leicht sediert. Am Anfang steht immer das Beratungsgespräch, welches der plastische Chirurg mit dem Patienten führt. Hier werden die Risiken und die Methode erklärt, die zur Anwendung kommt. Auch die Nachsorge wird bereits beim Erstgespräch besprochen. Der Arzt legt die Erfolgsaussichten offen, die er mit dem Facelifting erreichen kann. Natürlich werden auch auf die Wünsche des Patienten eingegangen, sofern dass medizinisch zu vertreten ist. Der Patient sollte unbedingt über eine gute Gesundheit verfügen. Der Konsum von Zigaretten und Alkohol sollte im Vorfeld dieser Operation eingeschränkt werden, da sich diese Faktoren schlecht auf die Wundheilung auswirken können. Verschiedene Varianten der Straffung der Gesichtshaut können zur Anwendung kommen. Das hängt natürlich von den vorliegenden Voraussetzungen des Patienten ab. Häufig kommt das so genannte kleine Facelifting zur Anwendung. Daneben gibt es aber auch noch die SMAS-Gesichtsstraffung, die ein wenig aufwendiger ist, als das kleine Facelifting.

 

Kleines Facelifting

 

Das kleine Facelifting wird auch gern als Mini-Facelifting bezeichnet. Hierbei entstehen wirklich nur sehr kleine und fast unauffällige Narben bei dem Eingriff, da die Schnittführung direkt am Haaransatz gelegt wird. Das kleine Facelifting dauert in der Regel 90 Minuten bis zwei Stunden und ist für den Patienten ohne größere Schmerzen auszuhalten. Der Patient bekommt bei dem kleinen Facelifting eine lokale Betäubung und wird in einen leichten Dämmerschlaf versetzt. Diese Variante der Narkose ist sehr schonend für den Organismus. Dieser Eingriff wird oftmals auch ambulant durchgeführt und bedarf keiner langen Aufenthaltszeit im Krankenhaus. Das kleine Facelifting wird bevorzugt bei jungen Patientinnen mit wenig Hautüberschuss durchgeführt. Der Chirurg setzt bei dieser variante kleine Schnitte vor dem Ohr oder hinter dem Ohr und an der Schläfe. Gerade bei der Wangen- und Halsstraffung wird das doppelschichtige Lifting mit zwei Spezialnähten angewandt. Um eine gute Wundheilung zu begünstigen, sollte man sich nach einem Facelifting ein paar Tage Ruhe gönnen. Nach etwa einer Woche kann man seiner Arbeit wieder nachgehen. Die Narben sind für Laien kaum sichtbar.

 


 SMAS-Facelifting

 

Ein SMAS-Facelifting ist in der Fachsprache ein superfizielles muskulopponeurotisches System. Mit dieser Variante des Faceliftings erreicht der plastische Chirurg eine perfektere Spannung der Haut und folglich ein besseres Ergebnis für den Patienten. Beim SMAS-Lifting werden immer die beiden Gesichtshälften einzeln voneinander bearbeitet. Auch hier berät der Arzt den Patienten in einem Erstgespräch über die eventuellen Risiken und das zu erwartende Ergebnis der Straffung der Gesichtshaut. Diese Art der Gesichtsstraffung erfolgt unter einer Vollnarkose, um den Stress dieses Eingriffes so gering wie möglich für den Patienten zu halten. Als Erstes muss natürlich die Haut desinfiziert werden. Die Haare werden zusammengebunden. Der Chirurg zeichnet sich die Schnittführung vorher auf die Haut auf. Angesetzt wird am vorderen Ohrbereich entlang an der natürlichen Hautfalte, um sichtbare Narben zu vermeiden. Dieser Schnitt kann je nach Umfang des Liftings, ausgedehnt werden bis zur Stirn und dem hinteren Ohrbereich. Es wird versucht immer hinter dem Haaransatz den Schnitt zu setzen, um sichtbare Narben zu vermeiden. Eine Gesichtsstraffung kann aber gleichzeitig mit einer Halsstraffung kombiniert werden, wobei hier dann ein weiterer Schnitt unter dem Kinn erfolgt. Die Haut und das Gewebe werden gelöst. So bekommt der Chirurg einen leichten Zugang zum Fett- und Muskelgewebe. Gleichzeitig wird das Blut gestillt. Das Gewebe wird an seine Ursprungslage zurückgelegt und mit wenigen Nähten fixiert. Entfernt wird hier dann die überschüssige Haut. Gewebe, dass nicht mehr benötigt wird, kann zur Auffüllung kleinerer Dellen und Verformungen verwendet werden. Das Gewebe, die Muskeln und die Fettschicht werden so modelliert, dass sie eine Basis für die Gesichtshaut bilden. Die Haut wird auf die Basis aufgelegt und die Wundränder werden genäht oder geklammert. Das Gleiche geschieht auf der anderen Gesichtshälfte. Es kann vorkommen, dass der Patient nach dem Eingriff eine Drainage gelegt bekommt, um das sich ansammelndes Wundwasser und abzuleiten und um Einblutungen zu vermeiden. Nach einem Tag kann die Drainage aber schon wieder entfernt werden. Ein fester Kopfverband wird angelegt. Das eigentliche Ergebnis des Faceliftings kann man nach sechs Monaten bestaunen. Ein Klinikaufenthalt von wenigen Tagen begünstigt die Wundheilung und die Regeneration und dient zur Erholung des Patienten. Fäden müssen meist nicht gezogen werden, da vorwiegend selbstauflösendes Nahtmaterial benutzt wird. Ein Facelifting hält circa acht bis zehn Jahre und kann ohne Weiteres wiederholt werden.

 

 

Kosten des Liftings

 

Das kleine Facelifting kostet rund 4500 bis 6000 Euro. Das SMAS-Verfahren hingegen ist mit rund 1000 bis 2000 Euro teurer, als das kleine Lifting. Die Narkose kostet extra noch einmal 300 bis zu 900 Euro und eventuell der Klinikaufenthalt, der mit rund 120 Euro am Tag dazu gerechnet werden muss. Die Kosten eines Faceliftings in Tschechien hingegen liegen weitaus unter diesen Preisen aus Deutschland. In Tschechien kann man bis zu 70 Prozent der ursprünglichen Kosten sparen. Die Kliniken in Tschechien sind auf dem neuesten Standard eingerichtet. Die Ärzte sind hervorragende plastische Chirurgen. Meist bieten diese Kliniken noch ein fantastisches Wellnesprogramm an. Das ist fast wie Urlaub.