Wer Festgeldzinsen vergleichen will, sollte sich zuvor über den aktuellen Leitzins erkundigen. In den Ländern, die den Euro als Währung haben wird, der Leitzins von der Europäischen Zentralbank ausgegeben. Der EURIBOR, der Zinssatz den Banken beim Geldverleihen untereinander erheben, spielt auch eine Rolle. Je niedriger der Leitzins ist um so höher sind die Zinssätze bei Festgeldanlagen. Entsprechend fallen die Zinsen fürs Festgeld, wenn der Leitzins steigt. Aber nicht nur der Jahreszinssatz spielt bei der Auswahl des Festgeldkontos eine Rolle. Es sollte beachtet werden in welchen Intervallen die Zinsen ausgezahlt werden. Je niedriger der Auszahlungsintervall ist, umso höher ist der Gewinn durch den Zinseszins. Das heißt, der Zinseszinseffekt ist am effektivsten bei monatlicher Zinsausschüttung. So kann auch bei niedrigerem Zinssatz mehr Rendite gemacht werden als bei einem Festgeldkonto das zwar einen höheren Zinssatz hat aber die Zinsen nur einmal im Jahr auszahlt. Mit Festgeldrechnern, zum Beispiel auf der Webseite tagesgeldzinsen.org können beim Finden des passenden Festgeldkontoanbieters hilfreich sein. Durch die Eingabe der Anlagesumme, der Laufzeit und der Auswahl ob es die gesetzliche oder eine erweiterte Einlagensicherung sein soll, werden die besten Angebote in einer übersichtlichen Liste untereinander gestellt. So kann man in ein paar Minuten die passenden Angebote miteinander vergleichen. Hat man sich für einen Anbieter entschieden, kann man sich durch einen Klick auf den Kontoantrag Button zum Anbieter weiter leiten lassen und online einen Antrag stellen.