Alternative Antriebe sind in aller Munde. Sowie auch deren ständige Weiterentwicklung und die Verbesserung der Technologie, um rein elektrisches und umweltbewusstes Fahren leichter, erschwinglicher und selbstverständlicher zu machen. Hybridautos verschiedener Hersteller gibt es wie Sand am Meer. Allein Honda hat in den letzten Jahren verschiedene Typen rausgebracht, so wie den CR-Z und den Honda Jazz Hybrid.
Doch welche Technologien stecken eigentlich im Inneren, in den Bereichen, an die man vielleicht nicht gleich als erstes denkt, wenn es um das Thema Elektrofahrzeuge geht. Welche Technologien werden beispielsweise für Batterien angewendet? Auf diesem Gebiet gibt es tatsächlich Neuigkeiten. Wurden bisher vor allem Bleiakkus und Nickel-Metallhydrid Batterien benutzt, so verfügen die meisten neuen Hybrid- und Elektrofahrzeuge über Lithium-Ionen Akkus.
Man erwarte bedeutende, technologische Fortschritte in den nächsten Jahren, so eine aktuelle Studie des Unternehmens PatAnalyse aus Cambridge. Man beschloss in diesem Zuge um die 40.000 Patente genauer zu betrachten, bei denen es sich um Lithium-Ionen Batterien, Superkondensatoren und Batterie Management Systeme dreht. An der Weiterentwicklung und Verbesserung dieser arbeiten weltweit zahlreiche Entwicklungsteams.
Lithium-Ionen Batterien sind insbesondere in Bezug auf Energiedichte, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Volumen von Vorteil. Als Nachteile gelten Kosten, Gewicht und Empfindlichkeit. Ein so genanntes Batterie Management System muss sie deshalb unterstützen, um für die Sicherheit und eine lange Lebenszeit der Batterie zu sorgen. In Bezug auf die Kosten ist geplant, diese in den kommenden Jahren zu senken, um mehr Leute für den Kauf von Elektroautos zu begeistern, da so ja auch die Kosten des gesamten Fahrzeugs niedriger ausfallen würden. Noch ist diese Art der Fortbewegung leider für den Normalverbraucher beinahe unerschwinglich, was dazu führt, dass die meisten Autokäufer noch immer auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zurückgreifen.
Auch die Superkondensatoren sind im Kommen. Diese bieten den Vorteil, dass sie extrem schnell aufgeladen und entladen werden können. Ein Elektroauto könnten sie allerdings beim derzeitigen Stand der Entwicklung nicht antreiben, da sie im Verhältnis zu Volumen und Gewicht noch nicht genug Energie speichern können. Sie bestechen jedoch durch eine längere Lebensdauer und enthalten keine giftigen Materialien, auch ein Grund, warum in dieser Richtung vehement weiter geforscht wird. Sollten die Führenden der Industrieländer sich dazu entschließen, die Entwicklung der Batterietechnik zusätzlich zu fördern, so wird man bestimmt bald mehr über dieses Thema hören und hoffentlich umso mehr Elektrofahrzeuge auf den Straßen sehen.