Alternative Antriebsmöglichkeiten sind im Kommen. Immer mehr Autofahrer entscheiden sich gegen ein Auto mit herkömmlichem Verbrennungsmotor und satteln auf ein Hybridfahrzeug um. Diese Entwicklung ist in der heutigen Zeit, mit der stetig wachsenden Umweltverschmutzung, von großer Bedeutung, was auch die Autohersteller erkannt haben. So bringen beinahe alle Anbieter Fahrzeuge mit Hybridantrieb auf den Markt. So auch Honda. Der Hersteller ließ in den letzten Jahren verschiedene Hybridtypen vom Band laufen. Unter anderem den Honda Jazz Hybrid, ein geeignetes Stadtauto oder die sportliche Variante CR-Z.

Der Honda Jazz zeichnet sich durch den IMA, Integrated Motor Assist, aus, eine neue Hybridvariante. Er bietet eine Kombination aus einem 1,3 Liter Benzinmotor und einem Zehn Kilowatt Elektromotor. Mit seinen durchweg niedrigen Drehzahlen kann man besonders im Stadtverkehr verbrauchstechnisch profitieren. Honda hat in dieses Fahrzeug bewusst einen simplen Motor eingebaut, bei dem für jeden Zylinder nur zwei Ventile benötigt werden. Auch ein rein elektrisches Fahren ist mit dem Jazz Hybrid möglich. Hierzu muss der Wagen allerdings schon rollen, damit die Hybrid Steuerung die Zündung abschaltet und die Ventile öffnet, um die Motor-Pump-Verluste zu reduzieren. Obwohl es keine physische Trennung zwischen Benzin- und Elektromotor gibt, ist das rein elektrische Fahren mit diesem Auto nach ein wenig Übung kein Problem mehr.

Die neue Hybridtechnik bietet bei diesem Modell auch Spritsparern eine gute Alternative zu einem Fahrzeug mit Benzinmotor. So werden auf 100 Kilometern nur etwa 4,5 Liter verbraucht . Außerdem hat Honda eine sogenannte Econ Taste eingebaut. Diese sorgt, sobald sie aktiviert wird, dafür, dass das Motormanagement zu einem Spar-Kennfeld wechselt und dabei die Leistung reduziert, das Drehmoment beschneidet und die Getriebeübersetzung verlängert.

Der sportliche Hybridwagen CR-Z verfügt über 124 PS, wobei sich ein 1,5 Liter Vierzylinder Benzinmotor und ein 14 PS starker Elektromotor die Antriebsarbeit teilen. Ein zusätzliches Drehmoment von 78 Newtonmeter wird durch die E-Maschine ermöglicht. So wird eine ungewöhnlich flache Drehmomentkurve garantiert. Der CR-Z verbraucht auf 100 Kilometern nur etwa 5 Liter und kann über kurze Strecken rein elektrisch fahren, im sogenannten „Segel-Betrieb“.

In einer Zeit, in der die CO2 Belastung in der Luft zu 20 Prozent von Abgasen aus PKWs ausgemacht wird, ist die Schaffung attraktiver Alternativen zum Benziner ein Schritt zur möglichen Verbesserung des allgemeinen Umweltbewusstseins.