Der größte Wunsch einiger Autobegeisterter ist es, noch das letzte bisschen Leistung aus ihrem Fahrzeug zu holen. Dank Chiptuning scheint dies möglich, doch zu welchem Preis!?

Chiptuning ist eine Leistungssteigerung der Motoren, durch Änderung der vom Werk festgelegten Steuerparameter. Wichtig zu wissen, es handelt sich hierbei nicht um bauliche Veränderungen am Motor, es werden lediglich die mechanischen und thermischen Reserven eines jeden Motors ausgereizt.

Jeder Verbrennungsmotor mit elektronischer Motorsteuerung kann, per Chiptuning, modifiziert werden. Die Parameter zur Motorsteuerung sind auf einem Speicherchip abgelegt und können derartig verändert werden, dass für mehr Leistung mehr Sprit eingespritzt wird. Das wäre das Prinzip Leistungssteigerung, im Gegensatz zu einer anderen Art des Tunings.

Es gibt auch die Möglichkeit einen Motor mit dem Ziel der Verbrauchsminimierung zu tunen, das sogenannte Eco-Tuning.

Mittels Eco-Tuning kann eine signifikante Senkung des Benzinverbrauchs erreicht werden, was natürlich auch eine sinnige Fahrweise voraussetzt.

Bei diesen Formen des Tunings, so angenehm die Vorstellung der Verbrauchsminimierung auch klingt, gibt es jedoch einen gewaltigen Haken. Die Emissionswerte steigen rasant an und liegen nicht selten weit über den zulässigen Grenzwerten der Abgasnorm.

Das Tuning kann außerdem auch die Lebenszeit des Motors, aber auch anderer Teile des Kraftfahrzeuges, durch stärkere Beanspruchung merklich verringern.

Wer tatsächlich daran interessiert ist, Kraftstoff sparend zu fahren, der sollte zunächst einmal seine Fahrweise beobachten und gegebenenfalls etwas an dieser ändern, denn durch eine sinnige und vorausschauende Fahrweise kann man den Spritverbrauch des eigenen Wagens stark beeinflussen.

Des Weiteren gibt es schon seit einigen Jahren Autos, die nicht nur Sprit sparend fahren, sondern auch in den Emissionswerten sehr gering sind. Gut für den Geldbeutel und gut für die Umwelt, lautet die  Devise, bei den sogenannten Hybridfahrzeugen, wie beispielsweise dem Honda Jazz Hybrid oder dem Honda Civic 2011.

Hybridwagen werden mittels zweier Motoren angetrieben, einem herkömmlichen Verbrennungsmotor und einem Elektromotor. Das Zusammenspiel beider Antriebe bewirkt, dass der Spritverbrauch, gerade im Stadtverkehr, maßgeblich sinkt, was bei immer längeren Standzeiten durch das erhöhte Verkehrsaufkommen in großen Städten, nahezu utopisch klingt, und dennoch Realität ist.

Wer also sich, der Umwelt und vor allem seinem Geldbeutel etwas Gutes tun möchte, sollte über die Anschaffung eines Hybridwagens nachdenken.