Heute - nachdem sie in den 1980er Jahren von den Wänden heruntergerissen wurden - erleben die Fototapeten einen Retroauftritt. Seit dem Jahr 2005 sind Fototapeten wieder voll im Trend. In den Jahren zuvor wurden Verbraucher, die Fototapeten anfertigen ließen oder kauften (ganz vom Markt waren sie auch nicht verschwunden) müde belächelt, weil sie damals als Relikt der 1970er Jahre galten. Nichts an ihrer Wirkung und auch ihrer Bedeutung im Rahmen der Gestaltung von Wänden verloren haben indes Bordüren. Es gibt sie auch schon sehr lange. Schon die Kaufmannsfamilien im 19. Jahrhundert klebten Bordüren an die Tapeten in den hochherrschaftlich aussehenden Salons.


Heute erleben die Bordüren jedoch in Zusammenhang mit der Fototapete eine neue Bedeutung bzw. müssen einen neuen Aufgabenbereich erfüllen. Die Bordüren machen sich nämlich hervorragend als Umrandung - sozusagen als Bilderrahmen - für die Fototapeten.

Die Bordüren sind aus dem Grund hierfür besonders gut geeignet, weil sie von ihrer Breite her wirklich so wirken, wie ein Bilderrahmen. Dies hat dann die Auswirkung, dass das Motiv auf der Fototapete im Raum noch mehr wirken kann.


Die Bordüren sind heute also auch in Verbindung mit anderen Gestaltungselementen sehr wichtig. Dass sie verschwinden werden als Trend ist daher eher unwahrscheinlich. Denn auch allein auf unifarbener Tapete wirken Bordüren hervorragend.