Die Lehre des traditionellen Yoga, wie es in Indien und auch anderen asiatischen Ländern ausgeübt wird, wurde erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts in den westlichen Kulturkreis und somit auch nach Deutschland überliefert. Den spirituellen und religiösen Grundgedanken, der bis dahin eine große Rolle spielte, wurde im Westen in den Hintergrund gerückt. Interessiert waren die Menschen an dem Übungen, die im modernen
Yoga zu finden sind, die einen weitreichen physischen Nutzen haben. Durch die Weiterentwicklung wurden Komponenten, wie zum Beispiel die Biomechanik, wurde das moderene Yoga weiter ausgebaut. Die Kräftigung des gesamten Muskelapparates ist hauptsächlich Nutzen, den man sich durch das moderne Yoga aneignen wollte.
Trotzdem lies sich Yoga und
modernes Yoga nur schwer in die Bevölkerung breitmachen. Den größten Schub erlebte das moderne Yoga als bekannt wurde, dass sich Schauspieler und Tänzer auf diese Weise fit und vital hielten. Durch die Veränderung der Lehren, der Zielsetzung und der Übungen wurden immer neue Begriffe und Philosophien erschaffen, die zum klassischen und ursprünglichen Yoga keine oder nur einen geringen Bezug haben. Das moderne Yoga setzt sie trotz allem in der westlichen Kultur am Besten durch. Auch wen beim modernen Yoga Körperhaltung und die verschiedenen Stellungen als grundlegend empfunden werden, wird die Spiritualität nicht ganz verschwinden.