Ähnlich wie bei Rollfilm wird der Filmstreifen auf einer (Metall-) Spule aufgewickelt und in einer Patrone verpackt; aus der Patrone ragt bei einem frischen Film die so genannte Filmzunge heraus.

Die Filmpatrone wird direkt in die Kleinbildkamera eingelegt; separate Filmmagazine, wie sie bei Mittelformatsystemkameras üblich sind, gibt es nur in Ausnahmefällen (beispielsweise Rollei).

Der Filmstreifen muss nach erfolgter Belichtung zurückgespult werden; ein Filmwechsel zwischendurch ist zwar möglich, aber relativ aufwändig.

Konfektionierung

135er-Film ist erhältlich als Schwarzweiß-, Farbnegativ- und Farbpositivfilm (Diafilm); für spezielle Anwendungen existiert daneben noch Kunstlichtfilm, der bei Kunstlicht mit höherer Farbtemperatur eine farbrichtige Wiedergabe ermöglicht, sowie Infrarotfilm für die Infrarotfotografie, der für die infraroten Anteile des elektromagnetischen Spektrums sensibilisiert ist.

Handelübliche Konfektionierungen sind für die Filmkamera 122 m (= 400 ft. / entsprechend etwa 4 Min.), 305 m (= 1000 ft. / entsprechend etwa 11 Min.) und in der Fotografie 24 und 36 Bilder (ca. 1,3 m).

Als Sonderform ist Kleinbildfilm als Meterware erhältlich, die selbst konfektioniert (in die Filmpatrone eingespult) werden müssen (beispielsweise für Überwachungskameras).