Das typische Aufnahmeformat (Bildformat) bei Kleinbildfilm ist 24 × 36mm, es gibt jedoch auch einige Sonderformen:
- Halbformatkameras verwenden 35-mm-Film im Format 18 × 24 mm; dieses Format entspricht dem ursprünglich verwendeten 35-mm-Kinofilm (Bildanzahl: 24, 48, 72);
- Panoramakameras verwenden 35-mm-Film beispielsweise mit dem Format 24 × 56 mm (beispielsweise Hasselblad XPan).
Geschichte und Entwicklung
Der 35 mm breite, für den Filmtransport mit einer doppelseitigen Perforation versehene Filmstreifen wurde 1889 von Thomas Alva Edison eingeführt. Seither ist es das meistbenutzte Aufnahme- und Projektionsformat für Kinofilme (Stand 2004).
Oskar Barnack entwickelte 1913 für Leitz den ersten Prototyp eines Fotoapparates, der mit 35-mm-Kinofilm arbeitete ("Ur-Leica"). Der ursprüngliche Zweck des Apparates war es, kurze Filmstreifen unabhängig von der großen Filmkamera zu belichten, um die Ausleuchtung einer Szene vor dem Dreh überprüfen zu können (Standfotos).
Das Kleinbildformat von 24 × 36 mm ergab sich damals aus der Verdopplung des Stummfilm Kinoformats (18 × 24 mm). In der Fotografie handelt es sich dabei um das am weitesten verbreitete Filmformat, sowohl für Sucherkameras als auch für Spiegelreflexkameras.