Der P4P-Tisch ermöglicht es, den Ball zwischen Tischplatte und dem
Fuß der Figur (auch Puppe genannt) einzuklemmen (vor bzw. hinter der Figur) und den Ball dadurch unter Kontrolle zu bringen.
Diese Positionen (hinten bzw. vorne eingeklemmt) sind die Ausgangspunkte für
eine Vielzahl von Schüssen.*
Rechts lang (auch "Pin shot" genannt) ist der gebräuchlichste Schuss. Der Ball wird mit der mittleren Figur der Stürmerreihe (auch
3er Reihe oder auch nur
3 genannt) vorne oder hinten eingeklemmt und schnell nach Rechts gezogen, um am Verteidiger vorbei zu kommen. Dabei beschreibt die Figur einen Bogen Rechts um den Ball herum. Sobald der Ball auf einer Höhe mit der Puppe steht, lässt man diese nach vorne schnellen und schießt damit den Ball geradeaus ins Tor. Geübte Spieler sind in der Lage diesen Schuss so schnell auszuführen, dass dem Gegenspieler keine Zeit zum Reagieren bleibt. Durch Variation der Länge der Zugbewegung (kurz-, bzw. lang- Ziehen) oder der Richtung (schieben statt ziehen) wird diese Technik noch effizienter.
- Schuss mit Überschlag ist ein anderer bei guten Spielern sehr beliebter Schuss. Dabei wird der Ball vorne eingeklemmt und durch eine schnelle Seitwärtsbewegung an eine ungedeckte Position gebracht. Anstatt nun die Figur direkt hinter den Ball zu bewegen, auszuholen und zu schiessen, wird sie einfach nach vorne "überschlagen". Das geht sehr viel schneller. Allerdings ist es sehr wichtig, den Spieler nach dem Ballkontakt abzustoppen, um die oben erwähnte 360 Grad Regel nicht zu brechen. Dazu ist es nützlich, vor dem Schuss, den Griff genau an der Handbeuge einzuklemmen, und dann die Hand schnell nach oben zu ziehen. Dadurch führt die Stange eine genau definierte Drehung durch. Üblicherweise wird dieser Schuss als Jet, Snake Shot oder Monkey Shot bezeichnet. Bei manchen Spielern genießt er einen ähnlich schlechten Ruf wie Schüsse von der Mittelreihe.
- Sehr effizient, aber auf dem P4P-Tisch wenig geschossen, ist der Zieher oder auch Pull-shot. Dabei wird der Ball abgelegt, der Fuß der Puppe neben den Ball gesetzt, und dann durch anschieben/ziehen in eine Richtung beschleunigt. Die Schussbewegung selbst erfolgt durch das Handgelenk. Auf anderen Tischen - wie z. B. dem amerikanischen Tornado oder dem deutschen Leonhart (dabei die Variante mit den schmalen Füßen) - ist der Zieher einer der beliebtesten Schüsse.
- Bandenschüsse sind prinzipiell von jeder Position aus spielbar. Dabei wird der Ball von der Figur sehr weit außen angespielt, was dazu führt, das der Ball schräg beschleunigt wird. Trifft man den Ball im richtigen Winkel, wir er zunächst gegen eine der Banden und anschließend ins gegnerische Tor treffen. Am häufigsten wird diese Technik von der 2er-Stange des Verteidigers aus eingesetzt.