Airsoft ist ein Geländespiel, wird aber oft auch in Gebäuden (CQB, Close Quarter Battle) gespielt. Anders als bei Paintball wird bei Airsoft ohne Farbmunition gespielt. Stattdessen werden Kunststoffkugeln mit einem Durchmesser von 6 mm verwendet, die per Federdruckluft oder Flongas auf eine Geschwindigkeit von ca. 80-150 m/s beschleunigt werden. Eine ASG (Airsoftgun) sieht wie eine real existierende Waffe aus und höherwertigere Modelle wiegen auch etwa gleich viel. Viele in Deutschland schreiben "Softair" oder "Soft Air", was jedoch seit langem veraltet ist. Richtig ist und bleibt Airsoft, auch wenn im Behördenjargon von "Softair" die Rede ist.

In Deutschland sind Airsoft-Waffen nicht WBK(Waffenbesitzkarte)-pflichtig. Sie sind, sofern sie eine Geschossenergie von mehr als 0.5 Joule haben, ab 18 Jahren frei verkäuflich. Diese müssen jedoch das "F" im Fünfeck besitzen, d.h. bei einem Beschussamt getestet worden sein. Diese markierten Airsoftwaffen sind rechtlich gesehen Schusswaffen und bedürfen eines Waffenscheines, wenn diese schussbereit geführt werden sollen. Es gibt jedoch ASGs, welche eine Geschossenergie von weniger als 0,5 Joule besitzen. Diese sind nach einem Feststellungsbescheid des Bundeskriminalamtes vom 18.06.2004 bereits ab 14 Jahren frei verkäuflich. Letztlich gibt es eine dritte Gruppe von ASGs, welche jugendfrei ist, diese Softairs haben eine Geschossenergie von weniger als 0.08 Joule und werden ausschließlich mit Federdruckluft betrieben.

(obige Angaben gelten nur für Deutschland)

ASGs sind bis auf die 0.08-er 1:1 Nachbildungen echter Waffen.