Leidet ein Mensch an öfter auftretenden epileptischen Anfällen und kann auch durch Behandlung nicht über mindestens 1 Jahr anfallsfrei bleiben, dann darf er kein Auto fahren oder eine Tätigkeit verrichten, die ihn selbst oder andere gefährdet. Epileptiker haben in Deutschland je nach Schwere der Erkrankung die Möglichkeit, auf Antrag einen Schwerbehindertenausweis zur Gewährung steuerlicher und beruflicher Nachteilsausgleiche zu erhalten.

Computerspiele & Medien

Je nach Anfallsform können Epileptiker nur eingeschränkt (oder gar nicht) Computerspiele spielen – insbesondere 3D-Shooter. Ausschlaggebend ist die Photosensibilität der Betroffenen, welche zu über 90% bei Patienten mit idiopathisch-generalisierter Epilepsie auftritt, selten jedoch bei der fokalen Anfallsform.

In vielen Handbüchern findet sich daher an prominenter Stelle eine Epilepsiewarnung. Bei Röhrenbildschirmen (und damit auch Röhrenfernsehgeräten, evtl. auch Kino) kann sich eine niedrige Bildwiederholfrequenz negativ auswirken. Besser sind daher Flachbildschirme. Eine ähnliche Krankheit ist die Motion Sickness; Beispiele: Simulator Sickness und Gaming Sickness.