Emotionen können sehr schnell ausgelöst werden oder sich langsam aufbauen. Sie sind nicht direkt beeinflussbar, wohl jedoch der eigene Umgang mit ihnen: man kann sie als Bereicherung oder Störung sehen, man kann sie ignorieren (nicht auf Dauer) oder sie jemandem mitteilen usw.

Da dies gewisse Rückwirkungen auf das Gefühlsleben hat, kann man die eigenen Emotionen durch Gedanken und Tun

  • teilweise verstärken, langsam umwandeln oder abklingen lassen. Sie sind aber auch
  • körperlich beeinflussbar (z.B. durch Meditation, Schlaf; Hunger, Völlegefühl, Verspannung, Joggen, Yoga ...)
  • sowie chemisch (z.B. durch Psychopharmaka und Getränke).
  • Gerüche lösen oft Erinnerungen an frühere Emotionen aus.
Da Emotionen starke Auswirkungen auf die Leistung einer Person haben können, rückt neben dem Begriff Intelligenz, der bisher nur auf die "technische" Leistung abzielte, auch die so genannte Emotionale Intelligenz immer mehr in den Mittelpunkt.
Weitere Theorien und Hinweise, wie Emotionen entstehen und wirken, finden sich in den Emotionstheorien und bei Friedemann Schulz von Thun.