• die Emotionen betreffend, aber auch
  • von Gefühlen bewegt sein --
    häufig (auch abwertend) gemeint als Gegenteil zu rational, verstandesmäßig.
Oder es bedeutet im Umgang mit den eigenen Emotionen:

  • gefühlsbewußt leben --
    denn Emotionen sind immer vorhanden - und man versucht, sie in die Handlungsweise zu integrieren.

Kulturelle Dimension der Emotion

Das Studium nichtwestlicher Kulturen hat gezeigt, daß Gefühle nicht zwangsläufig identisch mit der gezeigten Emotion sind. Die resultierende Unterscheidung betont die Innerlichkeit des Gefühls gegenüber der Emotion als äußerem Ausdruck von Gefühlen, der kulturell gelernt wird.

In mancher Kultur stellen sich gleiche Gefühle emotional oft völlig anders dar als in der westlichen, auch gibt es Emotionen, die in der eigenen Kultur nicht vorkommen oder Witzblattcharakter besitzen ("wilde Sau").

Emotionen sterben auch mit dem Wandel der Zeiten langsam aus, wie z.B. die Emotion der Ohnmacht, die für Frauen des 19.Jh. nicht ungewöhnlich war.

Eine fehlende Möglichkeit zur äußeren Emotion macht aber die Bekämpfung von Gefühlen unumgänglich, z.b. durch Alkohol oder andere Drogen, falls sie nicht unwillkürlich in Tätigkeiten oder Interessen sublimiert wurden.