Mikrofone, Lautsprecher und verschiedene Klangerzeugungsinstrumente wie Musikinstrumente sind die Arbeitsinstrumente der Akustik.
Daneben gibt es Räume zu Erzeugung spezieller Schallfelder:
- Reflexionsarme Räume (Das Wort: "schalltote Räume" ist zu vermeiden) besitzen gutes Absorptionsmaterial an den Wänden, so dass nur minimale Reflexionen auftreten und Bedingungen wie in einem freien Schallfeld herrschen und der Schalldruck mit 1 / r mit dem Abstand (und nicht mit dem Quadrat!) von einer Punktschallquelle abnimmt.
- Hallräume dagegen werden so konstruiert, dass möglichst viele ungerichtete Reflexionen auftreten und bei Vorhandensein von Schallquellen fast im gesamten Raum derselbe Schalldruck herrscht, was einem diffusen Schallfeld entspricht. Um ausgeprägte Resonanzen in Hallräumen zu vermeiden werden Hallräume im Allgemeinen ohne parallel zueinander stehende Wände und Decken gebaut. Dieser Aufbau führt zu einer gleichmäßigen Verteilung der Raummoden. Hallräume sind zum Beispiel zur Bestimmung der Schallleistung von verschiedensten Geräten für den Schallschutz sehr nützlich.
Darüber hinaus werden in zunehmendem Maße Methoden der modernen Signalanalyse auf akustische Signale angewandt. Dabei sind vor allem die Frequenzanalyse durch FFT (Schnelle Fouriertransformation) und die etwas gröbere Oktav- und Terzbandanalyse zu nennen. Außerdem kann durch geeignete Signalprozessoren die Impulshaltigkeit von akustischen Signalen erfasst werden. Eine wichtige Rolle spielen auch die elektronisch umgesetzten Frequenz- und Zeitbewertungen, von denen wohl die A-Bewertung am bekanntesten ist. Dies ist eine Frequenzbewertungskurve, die zu den unbewertet ermittelten Schalldruckpegeln in Dezibel (dB) addiert wird und den A-bewerteten Pegel in dB(A) ergibt. Damit versucht man die unterschiedliche Empfindlichkeit des menschlichen Ohres bei verschiedenen Frequenzen zu berücksichtigen. Die meisten normierten Grenzwerte für Schalldruckpegel in der Lärmbeurteilung sind dB(A)-Pegel.