eine vorgeblich nicht von Menschenhand geschaffene spezielle Ikone, Beispiele: Acheiropoieta;
das Urbild (lat. imago);
ein Götzenbild (altgr. eidolon, lat. idlum);
ein Kultbild;
in der Anthropologie, Ethnologie und Archäologie
ein abwaschbares Bild auf der Haut, Beispiele: Körperbemalung;
ein dauerhaftes Bild auf der Haut, sie Tätowierung;
ein dauerhaftes Bild auf Stein:
das Höhlenbild, Beispiele: Höhlenmalerei;
das Grabbild, Beispiele: Grabmalerei;
in der Kulturwissenschaft eine Erscheinung mit einer kulturellen Funktion, Beispiele: Bildfunktion;
in der Bildenden Kunst eine mit künstlerischen Mitteln auf einer Fläche dargestellte Darstellung, die entweder abstrakt oder gegenständlich sein kann, Beispiele: Gemälde, Zeichnung (Kunst), Cartoon, Graffiti, Ikone, Karikatur sowie Wandmalerei
in der Fotografie ein opto-chemisch oder elektro-chemisch erzeugtes und dauerhaftes Bild, Beispiele:
Negativ, Positiv und Unikat;
Abzug
Vergrößerung
Ausbelichtung und
Projektion;
in der Mikroskopie und der Teleskopie ein durch Licht erzeugtes Bild, das etwas für menschliche Augen nicht sichtbares sehbar macht;
in der Medizin ein durch Strahlung erzeugtes Bild, das etwas unsichtbares visualisiert, Beispiele: Röntgenbild;
in der Computerwissenschaft ein errechnetes Bild, Beispiele: Rendering, Ray Tracing und Radiosity;
in der Medizin, der Biologie, der Nanotechnologie und der Astronomie ein aus Daten gewonnenes Bild, Beispiele: bildgebende Verfahren;
in der Medientheorie nach Flusser
ein traditionelles Bild oder
ein Meta-Code, d.h. einen Symbolkomplex von abstrakten Begriffe, Beispiele: Technisches Bild;
in der Typographie das Schriftbild und Druckbild;
eine optische Erscheinung, Beispiele: Spiegelbild und Schatten.