1. in der Religion
    • eine vorgeblich nicht von Menschenhand geschaffene spezielle Ikone, Beispiele: Acheiropoieta;
    • das Urbild (lat. imago);
    • ein Götzenbild (altgr. eidolon, lat. idlum);
    • ein Kultbild;
  2. in der Anthropologie, Ethnologie und Archäologie
    • ein abwaschbares Bild auf der Haut, Beispiele: Körperbemalung;
    • ein dauerhaftes Bild auf der Haut, sie Tätowierung;
    • ein dauerhaftes Bild auf Stein:
      • das Höhlenbild, Beispiele: Höhlenmalerei;
      • das Grabbild, Beispiele: Grabmalerei;
  3. in der Kulturwissenschaft eine Erscheinung mit einer kulturellen Funktion, Beispiele: Bildfunktion;
  4. in der Bildenden Kunst eine mit künstlerischen Mitteln auf einer Fläche dargestellte Darstellung, die entweder abstrakt oder gegenständlich sein kann, Beispiele: Gemälde, Zeichnung (Kunst), Cartoon, Graffiti, Ikone, Karikatur sowie Wandmalerei
  5. in der Fotografie ein opto-chemisch oder elektro-chemisch erzeugtes und dauerhaftes Bild, Beispiele:
    • Negativ, Positiv und Unikat;
    • Abzug
    • Vergrößerung
    • Ausbelichtung und
    • Projektion;
  6. in der Mikroskopie und der Teleskopie ein durch Licht erzeugtes Bild, das etwas für menschliche Augen nicht sichtbares sehbar macht;
  7. in der Medizin ein durch Strahlung erzeugtes Bild, das etwas unsichtbares visualisiert, Beispiele: Röntgenbild;
  8. in der Computerwissenschaft ein errechnetes Bild, Beispiele: Rendering, Ray Tracing und Radiosity;
  9. in der Medizin, der Biologie, der Nanotechnologie und der Astronomie ein aus Daten gewonnenes Bild, Beispiele: bildgebende Verfahren;
  10. in der Medientheorie nach Flusser
    • ein traditionelles Bild oder
    • ein Meta-Code, d.h. einen Symbolkomplex von abstrakten Begriffe, Beispiele: Technisches Bild;
  11. in der Typographie das Schriftbild und Druckbild;
  12. eine optische Erscheinung, Beispiele: Spiegelbild und Schatten.