Der Name "Buch" (althochdeutsch Buoh) leitet sich vermutlich vom Buchenholz ab, aus dem die Schrifttafeln der Germanen bestanden.

Geschichte

Die ältesten Vorläufer des Buches waren die Papyrusrollen der Ägypter, von denen das älteste bekannte Exemplar über 5000 Jahre alt ist (Beispiele: Geschichte der Schrift).

Die Griechen und Römer übernahmen die Papyrusrollen, bis sie ab dem 1. Jahrhundert allmählich vom Codex abgelöst wurden. Der Codex bestand aus mehreren Lagen Pergament, die in der Mitte gefaltet und zusammengeheftet wurden, prinzipiell bereits genauso wie im heutigen Buch.

Ab dem 15. Jahrhundert wurde das Pergament durch das billigere und viel einfacher zu produzierende Papier (Import aus China) ersetzt. Die von der Erfindung des Buchdrucks (ca. 1450) bis zum Jahr 1500 gedruckten Bücher werden Inkunabel oder Wiegendruck (=aus der Zeit, als der Buchdruck noch in der Wiege lag) genannt. Die schnelle Verbreitung der neuen Technik in ganz Europa und die stetige Verbesserung und Weiterentwicklung des Buchdrucks und der Herstellung von Papier machen das Buch zur Massenware, was eine wesentliche Voraussetzung für die Reformation und später für das Zeitalter der Aufklärung wurde. Wissen wurde zum Allgemeingut im Abendland.

Im dritten Jahrtausend erscheint schließlich dann auch das digitale Buch auf dem Online-Buchmarkt

Der Digitaldruck erlaubt kostengünstige Auflagen ab einem Exemplar: Book on demand