Fernerkundungsdaten sind digitale Informationen die durch Satelliten von der Erdoberfläche gewonnen wurden, also einen direkten Geobezug haben.
Die durch die Fernerkundung gewonnenen Primärdaten werden mit Hilfe von digitaler Bildverarbeitung und daraus entstehenden Sekundärdaten in ein- und mehrfarbige Bilder oder Landkarten umgewandelt. Seltener liegen Daten als Zahlenwerte in Tabellenform vor.
Technische Klassifizierung
- Auflösungsvermögen (abgetastete Fläche z.B. MMS = 185,2 km x 474 m)
- Pixelauflösung (Fläche die 1 Pixel integriert z.B. SPOT-PAN = 10m x 10m)
- Spektrale Auflösung (in welchem Wellenbereich erfolgt die Abtastung z.B. blaues Licht)
- Radiometrische Auflösung (Anzahl der Informationen in bit z.B. SPOT-HRV = 8-bit)
- Thermale Auflösung (Fähigkeit Temperaturdifferenzen zu erkennen)
- Zeitliche Auflösung (Wiederüberflug des Gebietes z.B. Landsat 1 = 18 Tage)