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Stahlbau
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Von Niels Grömling
Veröffentlicht am 06.10.08
 
Der Stahlbau ist ein Verfahren des Ingenieurbaus zum Bau von Tragwerken. Dabei werden gewalzte Stahlträger, Bleche und Rohre aus Baustahl durch Nieten, Verschweißen oder Verschrauben miteinander verbunden. Das Verfahren hat die Vorteile der vergleichsweise kurzen Planungs- und Bauzeit sowie der flexiblen Ausführung des Tragwerkes, da große Stützweiten überbrückt werden können und ein hoher Vorfertigungsgrad die Montagezeit verkürzt.

Einführung


Teilgebiete des Stahlbaus sind:

  • Stahlhochbau
  • Stahlbrückenbau
  • Stahlwasserbau
  • Kranbau

Bekannte Bauwerke aus Stahl

  • Eiffelturm in Paris
  • Funkturm und Reichstagskuppel in Berlin
  • Müngstener Brücke
  • Hohenzollernbrücke in Köln
  • Rendsburger Hochbrücke
  • Viaduc de Millau in Frankreich mit einem Brückenträger aus Stahl
  • Garabit-Viadukt in Frankreich
  • Geultal-Viadukt in Belgien
  • Firth-of-Forth-Brücke in Schottland
  • Firth-of-Tay-Brücke in Schottland
  • Golden Gate Bridge in den USA
  • Bahnsteighalle des Frankfurter Hauptbahnhofs
  • Killesbergturm in Stuttgart

Korrosionsschutz
Ein Nachteil des Stahlbaus ist der aufwändige Korrosionsschutz. Er erfolgt gewöhnlich durch Beschichten des Tragwerks mit Korrosionsschutzfarbe oder durch Verzinken.

Brandschutz

Stahlbauwerke benötigen besondere Brandschutzvorkehrungen, da durch die geringen Querschnitte der Träger und deren gute Wärmeleitfähigkeit diese bei einem Brand schnell erwärmen und sich dadurch deren Festigkeit verringert. Abhängig von der Brandlast und dem vorgesehenen Gebrauch des Bauwerks können spezielle Ummantelungen das Versagen herauszögern.