Lehmbau
- Von Johann Klempner
- Veröffentlicht 06.10.08
- Bauingenieurwesen
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Bewertung:
Nicht bewertet
Einführung
Lehm ist einer der ältesten Baustoffe der Menschheit. Er ist leicht verfügbar und relativ einfach zu verarbeiten. Daher ist Lehm auch heute noch das Baumaterial der Wahl in vielen Ländern. Auch in Europa wurden in den letzten Jahren vereinzelt wieder Experimente angestellt, mit Lehm zu bauen.
Das Klima in Lehmhäusern ist angenehm, da der Lehm ein hohes Wärmespeicherungsvermögen aufweist und damit temperaturausgleichend wirkt.
Auch die Luftfeuchtigkeit wird stabilisiert, da Lehm Feuchtigkeit speichert, und langsam aufnimmt oder abgibt.
Zusammensetzung
Der zum Bauen verwendete Lehm ist eine Mischung aus Ton, Schluff (Feinstsand) und Sand, die feucht in Form gebracht und dann getrocket wird.
Wenn der Lehm zu viel Sand enthält, wird er bröckelig; zu viel Ton bewirkt, dass er Risse bekommt.
In vielen Gegenden wird dem Lehm Stroh zugesetzt; dies ist nicht unbedingt erforderlich, bewirkt aber eine geringere Dichte des entstehenden Materials und damit bessere Wärmedämmeigenschaften.