CAD (von engl. computer-aided design) heißt soviel wie computergestützte Konstruktion. Es stellt somit eine Art "elektronisches Zeichenbrett" dar.

Mit CAD Programmen erstellt man nicht nur technische Zeichnungen. Mit den aufwendigeren Programmen werden zunächst einmal dreidimensionale Volumenmodelle erstellt. Daraus können zweidimensionale Zeichnungen oder dreidimensionale und sogar bewegte Visualisierungen der Objekte abgeleitet werden. CAD-Software kommt in allen Fachbereichen, wo Konstruktionen entwickelt werden zur Anwendung: zum Beispiel im Maschinenbau, Schiffsbau und auch in Architektur und Bauwesen.

Mit den Volumenmodellen kann man mithilfe spezieller Software verschiedenste Simulationen durchführen, zum Beispiel Belastungssimulationen bei Bauteilen, Lichtsimulationen oder Simulationen des Innenklimas bei Gebäuden, Strömungssimulationen (Wind oder Wellen), Crashsimulationen im Fahrzeugbau.

Die Volumenmodelle kann man noch für viele andere Dinge wie Festigkeitsberechnungen, generativer Fertigungsverfahren und natürlich auch in der CNC-Fertigung mit Maschinen verwenden. CAD ist auch Bestandteil der computerintegrierten Produktion (CIM), bei der sich dem Entwurf die Fertigung anschließt.

Moderne Programme basieren auf Objektorientierter Programmierung (OOP). Jedes Bestandteil des Design besteht aus einem oder mehreren programmtechnischen Objekten. Änderungen und Spezifikationen sind die Parameter der Objekte. Parameter können auf Relationen mit anderen Design Apekten beruhen und Versionen und Variationen des selben Designs verfügbar machen. OOP erlaubt optimale Wiederverwendbarkeit von Designbestandteilen, die bestmögliche Aufzeichnung der Intention des Designers sowie die Möglichkeit schneller Adaption. Zusammen machen diese Vorteile das Object Orientierte parametrische Modelieren "State of the Art".

CAD-Programme

CAD-Programme gibt es für zahlreiche verschiedene Anwendungsfälle und Betriebssysteme.