Einführung
Die Kaltluft bewegt sich hier in Richtung der Warmluft. Durch die Kaltfront ergibt sich im Normalfall eine Abkühlung in allen Höhen. Man unterscheidet aber auch Fronten bei denen es nur in höheren Luftschichten zur Abkühlung kommt. Mann spricht hier von einer Höhenkaltfront. Weiterhin kann es im Winter vorkommen, dass die bodennahe ausgekühlte Luftmasse durch etwas mildere maritime Kaltluft ersetzt wird. Somit wird es in den bodennahen Schichten sogar wärmer. Man spricht hier von einer maskierten Kaltfront.
Des Weiteren unterscheidet man die Kaltfronten nach dem Strömungsverhalten der kalten Luft gegenüber der warmen Luft. Bei der Kaltfront erster Art (Anfront) schiebt sich die Kaltluft unter die Warmluft und bei der Kaltfront zweiter Art (Katafront) schiebt sich die Kaltluft über die Warmluft.
Kaltfronten zeichnen sich durch verstärkte vertikale Luftbewegungen aus. Die dadurch auftretende konvektive Bewölkung führt häufig zu schauerartig verstärkten Niederschlägen oder Gewittern. Die Stärke der Niederschläge hängt im Wesentlichen vom Temperaturgefälle zwischen den Luftmassen ab. Bei sehr hohen Temperaturunterschieden, wie es in der USA häufiger vorkommt, können sich an den Fronten Tornados entwickeln.
Auf der Rückseite der Kaltfront folgt oft ein Gebiet mit aufgelockerter Bewölkung bei der es zu Schauern kommt, das so genannte Rückseitenwetter.