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Regen
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Von Niels Anders
Veröffentlicht am 07.10.08
 
Dieser Artikel befasst sich mit Regen als Niederschlag.

Einführung
Mit Regen bezeichnet man einen flüssigen Niederschlag mit einer Tropfengröße zwischen 0,5 und 7 mm. Unterhalb von 0,5 mm spricht man von Nieselregen (auch Sprühregen). Regen ist außerhalb der Polargebiete die mengenmäßig bedeutendste Form des Niederschlages. Die Regenmenge wird in "mm Niederschlag" in einem genormten Auffangbehälter gemessen. 1 mm Niederschlag entspricht 1 Liter pro Quadratmeter.

Entstehung und Formen
Regen besteht aus Tropfen, die in Wolken aus Wasserdampf kondensiert sind und durch die Schwerkraft zur Erdoberfläche fallen. Sie sind von unterschiedlicher Größe. Der größte bisher fotographierte Tropfen hatte einen Durchmesser von 9mm, dies ist aber sehr selten, da ein Tropfen i.d.R. bereits ab 6 mm in kleinere Tropfen zerplatzt.

Unter bestimmten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen können Regentropfen auch verdampfen, bevor sie die Erdoberfläche erreichen, bei tiefen Temperaturen in niedrigen Luftschichten hingegen auch gefrieren und als Eiskörner am Boden auftreffen (Eisregen).

Ein Großteil des in der Erdatmosphäre enthaltenen Wasserdampfes verdunstet aus den Ozeanen. Daher sind Küstenlandstriche, an denen die vorherrschende Windrichtung landeinwärts ist und das Meer relativ warm ist, sehr niederschlagsreich.

Wirkung

Regen wäscht die Luft aus. Neben dem Staub löst er auch Sauerstoff, Stickstoff, Kohlensäure, Schwefelsäure und Salpetersäure. Dadurch fördert er die Verwitterung von Gesteinen und wirkt als Dünger. Diese Beimengungen können so hoch konzentriert sein, dass er sich färbt (gelber Schwefelregen, roter Blutregen).

Langanhaltender Regen kann zu Vernässung führen