Die
Luftfeuchtigkeit gibt den gasförmigen Anteil des in der Luft enthaltenen Wassers an.
Die Fähigkeit Wasser aufzunehmen nimmt mit steigender Temperatur zu. Wird mit Wasserdampf gesättigte Luft abgekühlt, scheidet sich Wasser in Tröpfchenform aus der Luft aus. Die Wassertröpfchen kondensieren und schlagen sich an den Gefäßwänden nieder.
Die Luft hat für jede Temperatur eine bestimmte Sättigungsmenge. So kann 1 m³ Luft von 10 °C 9,41 g Wasser aufnehmen. Die gleiche Luftmenge von 1 m³ nimmt bei 30 °C bis zu 30,38 g Wasser auf. Beispiele: untenstehende Tabelle.
Die Wasseraufnahme der Luft ist von der Temperatur abhängig, nicht jedoch vom Druck. Das bedeutet, dass Druckluft nicht mehr Wasser pro Volumeneinheit aufnehmen kann als Luft unter Atmosphärendruck.
Der Wassergehalt der Luft kann durch verschiedene Größen angegeben werden:
- Die gebräuchliche relative Luftfeuchtigkeit (Prozent)
- Die absolute Luftfeuchtigkeit (Gramm pro m³ Luft)
- Der Feuchtegrad (kg/kg)
- Der Wasserdampfgehalt (kg/kg)
- Der Dampfdruck (hPa)
Sie lässt sich mit Hilfe von Hygrometern und/oder Psychrometern messen.