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Sonnenschein ist der Lichtschein der Sonne, also die Wirkung der Sonnenstrahlen auf der Erde. Er entsteht, wenn am Tag die zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ausgestrahlten Lichtstrahlen die Erdoberfläche erreichen.
Wird die Sonne während des Tages durch Wolken oder andere Objekte verdeckt, so werfen diese einen Schatten auf die Erdoberfläche. In diesen Zonen herrscht jedoch keineswegs völlige Dunkelheit, da es auch dort zu diffuser Reflexion kommt. Auch in der Nacht herrscht keine völlige Dunkelheit, so bildet das Licht des Mondes den Mondschein.
Bei Sonnenschein herrscht eine relativ höhere Helligkeit der Umgebung. Bemerkbar ist dies beispielsweise an einer geringeren Öffnung der menschlichen Iris, der Blende des Auges. Fotoapparate erlauben bei Sonnenschein daher auch kürzere Verschluss- bzw. Belichtungszeiten.
Unter Globalstrahlung versteht man die auf einen waagrecht gelegenen Quadratmeter der Erdoberfläche auftreffende Sonnenenergie. Für Deutschland ergibt sich ein für Tag/Nacht, geographischer Breite, Sonnenschein/Bewölkung gemittelter Wert von 110 W/m². Bei Sonnenschein ist dieser Wert am höchsten.
- Sonnenschein, klarer bis leicht diffuser Himmel
- Sommer: 600-1000 W/m²
- Winter: 300-500 W/m²
- Sonnenschein bei leichter bis mittlerer Bewölkung
- Sommer: 300-600 W/m²
- Winter: 150-300 W/m²
- stark bewölkt bis nebelig
- Sommer: 100-300 W/m²
- Winter: 50-150 W/m²
Pflanzen benutzen diese Energie zur Photosynthese. Eine verbreitete Nutzungsmöglichkeit der Sonnenenergie im Rahmen der Solartechnik ist die Wandlung in Wärme durch so genannte Sonnenkollektoren (Solarthermie). Sie kann jedoch auch mit Hilfe der Photovoltaik in elektrische Energie umgewandelt werden (Solarstrom).