Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer liegt in Deutschland je nach Ort zwischen 1300 und 1900 Stunden pro Jahr. Der Mittelwert sind 1550 Stunden Sonnenschein pro Jahr.
- Höchste jährliche Sonnenscheindauer: 2329 Stunden im Jahr 1959 auf dem Klippeneck am südlichen Rand der Schwäbischen Alb (973 m)
- Geringste jährliche Sonnenscheindauer: 929,1 Stunden im Jahr 1995 in Ruhpolding/Chiemgau (700 m)
- Höchste monatliche Sonnenscheindauer: 403 Stunden im Juli 1994, Kap Arkona/Rügen
- Geringste monatliche Sonnenscheindauer: 0 Stunden im Dezember 1965 Großer Inselsberg (914 m, Thüringer Wald)
Messverfahren
Die Sonnenscheindauer wird in Deutschland - an den Stationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) - bisher im Allgemeinen mit einem Gerät namens
Sonnenscheinautograph nach Campbell und Stokes gemessen. Dort wird mit Hilfe einer Glaskugel eine Brennspur auf einem Registrierpapier eingebrannt. Diese registrierte Brennspur wird dann später manuell auf 1/10 Stunden genau ausgewertet. Inzwischen werden diese Geräte zunehmend durch photoelektrische Sensoren ersetzt. Insgesamt nehmen in Deutschland rund 270 Stationen des DWD Sonnenscheinmessungen vor.