Jedes Computerprogramm besteht aus einer
Befehlsfolge. Dabei handelt es sich um eine Serie von einzelnen Rechenanweisungen.
Die Befehle werden von der programmierenden Person im so genannten Quelltext verfasst und von einem Compiler-Programm in eine maschinenlesbare Form gebracht. Aus der Folge von "Befehlen" wird so eine (längere) Folge von Bits, die der Computer nacheinander sehr schnell abarbeitet.
Der zentrale Prozessor weist die von ihm angesteuerten Register (Speicherzellen) an, was mit ihrem Speicherinhalt Schritt für Schritt zu geschehen hat.
Ein einfaches Beispiel
Es sollen in zwei Speicherzellen (Register A und B) des Computers zwei Variablen vertauscht werden (genauer gesagt, ihr Zahleninhalt). Das geht nicht direkt durch Übertragung von A nach B, weil sonst der Inhalt von B verloren wäre. Daher ist ein Zwischenspeicher C notwendig.
In einer etwas höheren Programmiersprache könnte das so aussehen:
- c = a
- a = b
- b = c