Für eine Sprache ist festgelegt, wie ein Kommentar beginnt und gegebenenfalls auch, wie er endet. Der Inhalt eines Kommentars und somit auch sein Nutzen kann vom Bearbeiter frei gewählt werden und unterliegt keiner verbindlichen Syntax, in der Regel werden Kommentare in "menschliche" Sprache festgehalten, entweder die Muttersprache des Autors oder eine Allerweltssprache. Kommentare bestehen meist nur aus Text (d.h. keine Formatierungen, Grafiken, Klänge, etc.), da die meisten Sprachen nur solche Kommentare zulassen.
Verwendung
Trotz der freien Verwendbarkeit werden Kommentare besonders oft in folgender Weise verwendet:
- Informationen über den gesamten Quelltext
Zu Beginn eines Quelltextes kann der Autor vorbemerkungen zu selbigem anbringen, darunter Angabe des Autors, der Lizenz, des Erstellungsdatums, Kontaktadresse bei Fragen, Liste anderer benötigter Dateien, einen Gruß an Programmierkollegen, etc...
- Gliederung des Quelltextes
Überschriften und Abschnitte können als solche Gekennzeichnet werden. Dabei werden häufig nicht nur sprachliche Mittel verwendet ("Hier beginnt der residente Teil") sondern auch grafische Mittel, die sich durch Text umsetzen lassen ("****=- Residenter Teil -=****")
- Erläuterung einer einzelnen Zeile
So kann die Arbeitsweise oder Bedeutung eines Textteils (z.B. Programmzeile, Tag) erläutert werden, damit andere oder der Autor selbst diese später leichter versteht.
- Hinweis auf zu erledigende Arbeit
Kommentare können unzureichende Codestücke kennzeichnen ("Hier muss noch die Unterstüztung vom Umlauten verbessert werden") oder Platzhalter für komplett fehlende Codestücke sein ("Hier Tabellendarstellung einfügen").
- Auskommentierung
Soll ein bestandteil des Codes vorübergehend gelöscht, jedoch eventuell später wieder eingesetzt werden, so wird er "auskommentiert". Das Codestück ist, sobald es im Kommentar verpackt ist, aus sicht des Computers kein Code mehr, d.h. er ist praktisch nicht mehr vorhanden.