Asthma bronchiale
- Von Ralf Fischer
- Veröffentlicht 08.10.08
- Krankheiten
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Einführung
Asthma, medizinisch exakter Asthma bronchiale, ist eine immunologische Erkrankung, die das Atmen erschwert. Grund für die Atembeschwerden (Dyspnoe) ist eine entzündliche und meist reversible "Verstopfung" der Bronchien und Bronchiolen die durch vermehrte Sekretion von Schleim, Spasmus der Bronchialmuskulatur und Bildung von Ödemen in der Bronchialschleimhaut verursacht wird.
Dadurch kommt es zu einer Überempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen (chemisch, physikalisch, pharmakologisch oder immunologisch). Auslöser sind vor allem so genannte Inhalationsallergene wie Hausstaub, Pollen oder Mehl, aber auch Nahrungsmittel, Bakterien, Viren, Pilze und Medikamente können in Frage kommen.
Teilweise sind Klimaveränderungen oder körperliche Anstrengung Auslöser für den Ausbruch der Krankheit.
Die Atemwegsverengung kann Tage bis Monate anhalten oder sich spontan oder nach Therapie völlig normalisieren.
5% der Erwachsenen und 7 bis 10 % der Kinder leiden an Asthma bronchiale.