Ein Baustein der Therapie ist das Meiden des auslösenden Stoffes, was allerdings nur selten gelingt, da dieser Stoff oft schwer zu bestimmen ist.
Bei einer schulmedizinischen, symptomatischen Therapie wird i.d.R. folgendermaßen vorgegangen:
- Kurzwirksame Betasympathomimetika werden meist in Form von Dosieraerosolen angewendet und gelten bei allen Stufen des Asthmas als Mittel der Wahl. Bei Schweregrad 1 reicht diese Behandlung in der Regel aus.
- Asthma mit Schweregrad 2 wird zusätzlich mit inhalativen Glucokortikoiden in niedriger Dosis behandelt. Bei Schweregrad 3 werden kurz- und langwirksame β-Sympathomimetika kombiniert. Zusätzlich können Methylxanthine wie zum Beispiel Theophyllin oral gegeben werden.
- Schwere Formen können zusätzlich mit Glucokortikoiden in einer mittleren Dosierung behandelt werden. Asthma mit Schweregrad 4 wird wie Schweregrad 3 behandelt, die Dosis der Glucokortikoide wird aber erhöht. Zusätzlich werden die Kortisone auch oral verabreicht.
Beim allergischen Asthma wird häufig Cromoglicinsäure, Ketotifen oder Nedocormil zurückgegriffen. Diese Medikamente werden hauptsächlich zur Prophylaxe von Asthmaanfällen eingesetzt.
Auch homöopathische Medikamente können Linderung verschaffen (Homöopathie).
Eine vollständige Asthmatherapie sollte nicht nur symptomatisch, sondern auch ursachenorientiert vorgehen.
Bei Asthma liegt i.d.R. eine psychosomatische Komponente vor. Deshalb können konventionelle und alternativmedizinische Psychotherapien teilweise eine Erleichterung der Beschwerden bis zur Heilung bewirken.
Diesen Weg wählt die alternative Behandlungsmethode "Gelsenkirchener Behandlungskonzept". Die Symtomatische Behandlung erfolgt wie oben beschrieben, es wird aber versucht den psychosomatischen Grund für die Krankheit zu ermitteln. Bei diesem Konzept wird Asthma mit dem "Urgefühl" Revierkonflikt verbunden. Dieses Konzept wird ebenso zur Behandlung von Heuschnupfen und Neurodermitis erfolgreich verwendet.
Eine andere Alternative bietet die Kinesiologie an.
In der Ganzheitsmedizin wird zudem auch eine Ernährungsumstellung zu Vollwertkost unter Vermeidung von Nahrungsmittelallergenen empfohlen.