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Nekrose
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Von Alexander Wiederhold
Veröffentlicht am 08.10.08
 
Unter einer Nekrose versteht man in der Biologie und Medizin ein Gebiet, in dem Gewebe abstirbt. Der restliche Organismus bleibt am Leben, aber ein Teil geht zu Grunde. Der Begriff Apoptose, wird dagegen als Tod einzelner Zellen, als programmierten Zelltod, definiert.

Einführung
Unter einer Nekrose versteht man in der Biologie und Medizin ein Gebiet, in dem Gewebe abstirbt. Der restliche Organismus bleibt am Leben, aber ein Teil geht zu Grunde. Der Begriff Apoptose, wird dagegen als Tod einzelner Zellen, als programmierten Zelltod, definiert.

Auf schädigende Einflüsse wie Gifte, Bakterien, Nährstoff- und Sauerstoffmangel, Radioaktivität und vieles mehr können Zellen unter Umständen nur noch mit dem Zelltod reagieren. Die Folge ist eine Entzündungsreaktion des umliegenden Gewebes. Je nach Gewebeart heilt die Nekrose durch Nachwachsen der Zellen komplett ab (beispielsweise Darmzellen nach einer Virusinfektion) oder der nekrotische Gewebeteil wird durch eine bindegewebige Narbe ersetzt (beispielsweise Herzmuskel nach einem Herzinfarkt - mit entsprechenden Funktionseinschränkungen).

Nekroseformen
  • Koagulationsnekrose - durch Eiweißgerinnung beispielsweise bei Säure-, Salz- oder Hitzeeinwirkung
  • Kolliquationsnekrose - durch Laugeneinwirkung oder zerebrale Sauerstoffminderversorgung
  • ischämische Nekrose = Gewebstod bei mangelnder Blutversorgung beispielsweise bei einem Herzinfarkt
  • Tumornekrose = im Zentrum größerer Tumoren oder Metastasen herrscht oft eine Mangelversorgung mit Blut, so daß der Tumor zentral einschmilzt.

Nekrosevorkommen

Im orthopädischen Bereich ist die Hüftnekrose eine Erkrankung, die zur Arthrose führen kann.