Achalasie
- Von Andreas Kalm
- Veröffentlicht 08.10.08
- Krankheiten
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Bewertung:
Nicht bewertet
Therapie
Ursächlich ist die Achalasie bis heute nicht heilbar, jedoch gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten für die Betroffenen um wieder eine normale Nahrungsaufnahme und ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen:
Durch endoskopische Injektion von Botox (Botulinumtoxin) - etwa 100 Einheiten aufgeteilt in 4 Portionen - in den Ösophagussphinkter wird der Muskel teilweise gelähmt, so das die Öffnung zum Magen erweitert und somit für den Nahrungsbrei wieder besser passierbar wird, die Wirkung einer einzelnen Behandlung hält in verschiedenen Studien im Mittel etwa 7 Monate an und muss deshalb immer wieder wiederholt werden.
Die physische Dehnung (Ballondilatation) des unteren Ösophagussphinkters durch Ballonkatheter zerreist den Kardiamuskel und die Passage wird wieder möglich, die Behandlung ist relativ schmerzhaft und mit dem nicht zu kleinem Risiko einer Speiseröhrenperforation belastet, diese erfordert oft eine sofortige Notoperation. Allerdings kann ein guter Teil der Patienten mit einer ein- bis mehrmaligen Behandlung dauerhaft beschwerdefrei bleiben.
Als chirurgische Therapieoption wird zunehmend die laparoskopische Myotomie nach Heller durchgeführt, die in Hand eines damit erfahrenen Chirurgen, im Regelfall eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erreichen kann.
Die Entscheidung für eine der Therapieformen erfolgt im Hinblick auf die unterschiedlichen Voraussetzungen des einzelnen Patienten wie Alter, Nebenerkrankungen oder auch Zustand der Speiseröhre.
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