Die Organe werden durch Fasern des vegetativen Nervensystems innerviert, die ihre Funktion regulieren. Die sympathischen Fasern kommen aus dem Grenzstrang. Sie ziehen an den Arterien entlang und bilden um den Truncus coeliacus herum das Sonnengeflecht (Plexus coeliacus), um die obere Darmvene das obere Darmvenengeflecht (Plexus mesentericus superior) und um die untere Darmvene das untere Darmvenengeflecht (Plexus mesentericus inferior). In den Geflechten liegen auch Ganglien. Von ihnen gehen Nebengeflechte für die einzelnen Organe aus. Diese Geflechte sind teilweise gerade so mit bloßem Auge sichtbar. Die parasympathische Versorgung erfolgt über den Nervus vagus (10. Hirnnerv) und über Fasern aus dem Sakralmark.
Embryonen sind durch die Nabelschnur mit dem Mutterleib verbunden, nach der Geburt wird die Nabelschnur durchtrennt, daher der Bauchnabel.
Untersuchungsmöglichkeiten des Abdomens
Die Untersuchungsmöglichkeiten der Bauchorgane sind mittlerweile sehr gut geworden. Trotzdem kann die Diagnostik versagen bei sehr schnell entstehenden Krankheiten, bei seltenen Krankheitsbildern und bei schlecht untersuchbaren Patienten.
- Beschwerden erfragen
- Aspekt des Abdomens
- Tastbefund
- Ultraschall des Abdomens
- Röntgen Abdomen und Kontrastmitteluntersuchungen
- CT des Abdomens
- Endoskopie des Magendarmtraktes
- Laparoskopie ( Spiegelung der Bauchhöhle )