Kiefer (Anatomie)
- Von Andreas Kalm
- Veröffentlicht 10.10.08
- Anatomie
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Bewertung:
Nicht bewertet
Oberkiefer
(Maxilla, lat. maxilla = Kiefer)
Der Oberkiefer ist ein paariger Knochen des Gesichtsschädels. Er bildet den Boden der Augenhöhle (Orbita), den Boden und die Seitenwand der Nasenhöhle (Cavum nasi) und das Dach der Mundhöhle (Cavum oris propria). Der Oberkiefer enthält auch die Kieferhöhlen (Sinus maxillaris)
Es befindet sich je ein Nervenaustrittspunkt des N. infraorbitalis (aus N. trigeminus, V2) am Foramen infraorbitale unterhalb der Augenhöhle,
weitere Nervenversorgung: aus dem Nervenbündel der Flügelgaumengrube (Plexus pterygoideus) entsteht über Anastomosen der Plexus alveolaris superior, der die Zähne des Oberkiefers innerviert, sowie über den Nasenraum und den unpaarigen Schneidezahnkanal (Canalis incisivus) Versorgung des vorderen Gaumens über N. incisivus. Versorgung des hinteren Gaumens über paarige Nn. palatini (maior et minor), Austrittsstellen sind Foramina palatini am Übergang zwischen hartem und weichem Gaumen (Gaumensegel).
Blutversorgung durch Arteria maxillaris und Arteria facialis (beide aus A. carotis externa) und Begleitarterien.
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